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Anbieter nach Eichen- und Buntlaubsubmission zufrieden 04.03.2010


Mit gebremstem Optimismus waren die Anbieter der 39. Taubertäler Eichen- und Buntlaubholzsubmission am 24. Februar mit einem im Vergleich zu den Vorjahren etwa halbierten Angebot angetreten, davon 93 Prozent Eiche. Der Durchschnittserlös der Eichen stieg nach Mitteilung des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis im Vergleich zum Vorjahr um bescheidene drei Prozent bei Holz mit etwas schwächeren Durchmessern und wohl auch geringerer Qualität. Vor dem Hintergrund der Gesamtsituation auf dem Laubholzmarkt waren die Anbieter nach Abschluss der Submission mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Teuerster Stamm der Submission war eine Birne mit einem Erlös von 1860 Euro je Festmeter aus der Gemeinde Werbach mit 2,9 Meter Länge und stattlichen 58 Zentimeter Mittendurchmesser. Am Freitag finden in Bad Mergentheim und Wittighausen Führungen über die Submissionsplätze statt.

Angeboten wurden insgesamt 1375 Festmeter (Vorjahr 2360), davon 1281 (2257) Festmeter Eiche und 95 (120) Festmeter Buntlaubholz, davon 67 Festmeter Esche, 13 Festmeter Ahorn sowie wenige Kirschen- und Obstbaumstämme. Die Hölzer stammen aus allen Waldbesitzarten des Kreises, strukturbedingt zum Großteil aus dem Körperschafts- und Staatswald.

Die Submissionslose wurden auf den schon traditionellen Lagerplätzen in Bad Mergentheim, Wittighausen und Wertheim-Nassig präsentiert. Das Käuferinteresse war mit 43 Bietern wieder deutlich höher als im Vorjahr mit 34. Die Käuferschaft rekrutierte sich aus vier Furnierwerken (Vorjahr sechs), 19 Sägewerken (16), 15 Händlern (12) und fünf Endverbrauchern. Alle angebotenen Lose wurden verkauft.

Es wurde wiederum sehr qualitätsbewusst geboten. So wurden 23 Festmeter (Vorjahr 58) F-Qualität zu 937 (917) Euro und 335 Festmeter (510) Teilfurnier zu 489 (499) Euro verkauft. Die Nachfrage von Fassdaubenherstellern war wieder stärker als im Vorjahr, insgesamt gingen knapp 500 Festmeter an ausländische Kunden, insbesondere aus Frankreich und Österreich.

Die Ergebnisse der B- und B/C-Mischlose lagen mit 300 Euro bzw. 230 (247) Euro je Festmeter (Vorjahr 320) leicht unter dem Vorjahresergebnis. Die 56 Festmeter B- und B/C-Esche erreichten ziemlich genau die Vorjahreswerte mit 145 Euro je Festmeter. „Die anderen angebotenen Buntlaubhölzer waren von der Menge her so gering, dass keine Schlüsse auf den Markt gezogen werden können“, berichtet Kreisforstamtsleiter Jürgen Weihmann.

Das Forstamt bietet für Interessierte am Freitag, 5. März, jeweils um 15 Uhr Führungen über die Submissionsplätze in Bad Mergentheim und Wittighausen an. Treffpunkt in Bad Mergentheim ist am Roggenberg, Parkplatz Spessartblick an der B 290 (Kaiserstraße), und in Wittighausen am Bergwaldparkplatz zwischen Wittighausen und Vilchband.